Gedenkveranstaltung für Yağmur am 18. Dezember 2015

Das Schicksal von Yağmur hat nicht nur die Hamburgerinnen und Hamburger, sondern bundesweit viele Menschen erschüttert. Die erst Dreijährige starb kurz vor Weihnachten 2013 nach monatelangen Misshandlungen durch die leibliche Mutter. Besonders schockierend: Yağmur stand Zeit ihres Lebens unter der Aufsicht des Jugendamtes und anderer Verantwortungsträger.

 

Yağmur fiel durch alle Hilfsnetze. Viele Menschen fragen sich noch immer: Wie konnte das geschehen? Wie können wir Kinder besser schützen?

 

In der Zwischenzeit hat sich in Hamburg einiges geändert, doch noch immer klaffen Rahmenkonzepte und Alltagspraxis auseinander. Mit der Veranstaltung wollen wir des  Lebens und Sterbens Yağmurs gedenken  und daran erinnern, dass wir es ihr und all den anderen von Gewalt betroffenen Kindern schuldig sind, ähnliche Vorkommnisse zu verhindern.

 

Die Unantastbarkeit der Würde jedes Menschen ist zu achten (Art. 1 GG) und das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit (Art. 2 GG) zu gewährleisten. Dies gilt insbesondere für die jüngsten unserer Gesellschaft. Das Kindeswohl muss stets im Mittelpunkt unseres Handelns stehen.

 

Eine Herkulesaufgabe – für Sie, für uns, für Hamburg und Deutschland.


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